Ein "sozialer Konflikt ist eine Interaktion zwischen Aktoren
(Individuen, Gruppen, Organisationen usw.),
wobei wenigstens ein Aktor Unvereinbarkeiten
im Denken/Vorstellen/Wahrnehmen und/oder Fühlen und/oder Wollen
mit dem anderen Aktor (anderen Aktoren) in der Art erlebt,
dass im Realisieren eine Beeinträchtigung durch einen anderen Aktor (die anderen Aktoren) erfolge."
F.Glasl
Konflikte sind Hinweise, um die Zusammenarbeit und so die Ergebnisse zu verbessern!
In
zahlreichen Unternehmen wächst das Bewusstsein, dass Konflikte
Kosten
auslösen, die in der Bilanz einen erheblichen Posten
darstellen. Dort
wo Konfliktkosten bekannt sind, motivieren die sehr hohe Zahlen alle
Beteiligten zu konsequentem Handeln.
Dies
ist eine gute Grundlage
für das Gelingen der Mediation.
Konfliktkosten lassen sich senken und vermeiden!
Konflikte
im Sinne der Konfliktkostenberechnungen sind
Plan-Abweichungen.
Sind
etwa die Kosten höher als vorgesehen, kann
dies einen
Hinweis auf einen Konflikt darstellen.
Dies gilt ebenso für die Erträge. Werden die geplanten Erträge geringer, findet sich auch hier ein Hinweis auf einen Konflikt, der es nicht erlaubt hat, die vollen Erträge zu realisieren.
Diese Konfliktkosten entstehen nicht nur durch Fehlzeiten und aufgrund von Kosten durch Produktionsfehlern. Auch "nicht-monetäre Unternehmenswerte" und "nicht-monetäre Aufwendungen" eines Unternehmens lassen sich beziffern.
Relevant
sind:
Kosten durch Fehlzeiten etwa bei Krankheit,
Kosten
durch schlechte Zusammenarbeit,
Kosten
durch unangepasste Kommunikation,
Kosten
durch Mitarbeiterfluktuation,
Kosten
durch notwendige Personalsuche,
Kosten
durch Produktionsfehler,
Kosten
durch anwaltliche und gerichtliche Auseinandersetzungen,
Kosten
durch Kundenfluktuation,
Kosten
durch Imageschäden.
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